Feuerraumüberwachung
Bei der Feuerraumüberwachung kommt unsere Feuerraumsonde mit einem Durchmesser von 60 mm zum Einsatz. Verschiedene Objektive und Kameratypen stehen zur Verfügung, um eine optimale Anpassung an die jeweiligen Einsatzbedingungen zu gewährleisten. Das Gehäuse der Sonde besteht, abhängig von der Belastung und der Art der Wannenbefeuerung, aus unterschiedlichen Stahl- und Edelstahllegierungen. Um die Sonde vor äußeren Anhaftungen zu schützen, wird sie zusätzlich mit einem speziellen hitzebeständigen Kunststoff beschichtet.
Trotz der zunehmenden Automatisierung und Prozessteuerung von Hohlglaswannen bietet das Kamerabild der Feuerraumsonde wertvolle Informationen über den Zustand der Gemengelage sowie die korrekte Einstellung des Bubblings.
Unsere speziell entwickelte Bild- und Datenverarbeitungssoftware ermöglicht es, langfristige Trends zu analysieren und die gewonnenen Daten effektiv zu nutzen. Das Modell NIR-B-640 ist daher ideal geeignet für den Einsatz in Zementöfen, Zyklonöfen, Nachheizöfen, Stranggussöfen (Zone 1), Wärmebehandlungs- sowie Glühöfen.
Gemengeflusssteuerung
Durch die Auswertung von Zeitrafferaufnahmen, sogenannten Time-Lapse Aufnahmen, kann der Gemengefluss präzise und kontinuierlich überwacht sowie gesteuert werden. Diese exakten Aufnahmen bieten die Möglichkeit, den Verlauf des Materials innerhalb der Anlage detailliert nachzuverfolgen und eine fundierte Analyse durchzuführen. Auf Basis dieser Daten kann die Stellung der Flammenlage im Brennraum optimiert werden, um die Verbrennungseffizienz zu steigern und den Verbrauch der Verbrennungsmedien deutlich zu reduzieren.
Gleichzeitig trägt diese Optimierung dazu bei, dass das feuerfeste Material der Wanne geschont wird, wodurch sich die Lebensdauer der Wanne verlängern lässt. Die präzise Steuerung der Flammenlage ist entscheidend, um eine gleichmäßige Hitzeverteilung zu gewährleisten und so das Risiko von punktuellen Überhitzungen oder ungewollten Temperaturschwankungen zu minimieren. Dies führt zu einer stabileren Prozessführung und verringert das Auftreten von Störungen oder Schäden an der Anlage.
Zusätzlich lassen sich durch diese kontinuierliche Überwachung und Steuerung langfristig Energiekosten senken, da der Brennstoffverbrauch durch die genaue Anpassung der Verbrennungsmittel optimiert wird. Dies ist besonders wichtig, da eine hohe Energieeffizienz nicht nur Kosten spart, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet, indem Emissionen reduziert werden.
Vorteile durch
stationäre Prozessüberwachung
Die Sonde zeichnet sich durch einen geringen Kühlmedienverbrauch und eine hohe Standfestigkeit aus, was sie ideal für den Dauereinsatz in anspruchsvollen Umgebungen macht. Sie kann sowohl in fester Position als auch mobil eingesetzt werden und ist bei Bedarf mit einer automatischen Ausfahrvorrichtung ausgestattet. Verschiedene Ausbaustufen ermöglichen eine maßgeschneiderte Anpassung an spezifische Anforderungen.
Die Standardversion der Sonde umfasst eine Feuerraumsonde mit Kamera, Objektiv und Kühlwassermantel, eine Ausfahrvorrichtung, eine Kühlmedienüberwachung sowie ein Steuergerät. Ergänzt wird das System durch alle notwendigen Kabel, Stecker und Schlauchleitungen für einen reibungslosen Betrieb. Dank dieser robusten und flexiblen Konzeption kann die Sonde vielseitig eingesetzt werden, um Prozesse effizient zu überwachen und zu optimieren. Eine regelmäßige Auswertung der Daten unterstützt die langfristige Effizienzsteigerung und sorgt für eine erhöhte Lebensdauer der gesamten Anlage, indem sie frühzeitig auf Abweichungen oder Störungen aufmerksam macht.